Schein von Wert und Ordnung

Hinter der Glasur

2026 • Hinter der Glasur • Acryl, Ölfarbe und Strukturpaste auf Leinwand • 160 × 100 cm

Dieses Werk öffnet dir eine Richtung. Der entscheidende Moment liegt dort, wo aus dem vorsichtigen Einleiten wieder eine klare Haltung wird. Nicht aggressiv, nicht hart, sondern ehrlich. Vielleicht beginnt Veränderung genau da, wo du aufhörst, deine eigene Meinung wie eine Dekoration zu verpacken.

Gerade deshalb ist die Vision hinter diesem Werk so kraftvoll:

Du darfst Ecken, Grenzen und eigene Bedürfnisse haben, auch wenn du dadurch nicht mehr allen gefällst.

Der entscheidende Moment kommt, wenn du aufhörst, dich vorsichtig zurückzunehmen, und wieder Haltung zeigst. Nicht aggressiv oder hart, sondern ehrlich.

Die Inspiration

Sagst du wirklich, was du denkst?

Oder zeigst du nach aussen, dass innen längst nichts mehr stimmt?

Um 15 Uhr sass ich im Meetingraum. Auf dem Tisch standen Kaffeetassen, Cupcakes, Laptops und Notizbücher. Jemand klickte durch die Präsentation. Alles wirkte ruhig, professionell und geordnet.

Es ging um eine Entscheidung, die für alle logisch klang. Auf dem Papier passte sie. Sie war vernünftig, erklärbar und wahrscheinlich sogar effizient. Alle nickten. Eine Kollegin sagte: «Ja, das ergibt Sinn.» Eine andere ergänzte noch einen Punkt. Für einen Moment wirkte es, als wäre alles schon entschieden.

Aber in mir war etwas ganz anderes.

In mir war ein Nein.

Nicht laut. Nicht dramatisch. Eher wie ein Druck unter den Rippen. Mein Atem wurde flacher. Ich sah in meine Notizen und wusste: Ich sehe das anders.

Und genau dort begann mein Konflikt.

Nach aussen wollte ich ruhig, kooperativ und angenehm wirken. Ich wollte nicht belehrend klingen. Nicht schwierig. Nicht wie jemand, der den Fluss stört, wenn alle anderen längst weitergehen wollen.

Innen aber war da eine klare Grenze.

Trotzdem hob ich die Hand nur ein kleines Stück und sagte:

«Vielleicht liege ich falsch, aber …»

Noch bevor ich meinen Gedanken ausgesprochen hatte, hatte ich ihn schon abgeschwächt.

Nach aussen klang ich vorsichtig. Innen fühlte es sich an, als würde ich mich selbst zurücknehmen.

Meine Meinung klang nicht mehr wie eine klare Haltung. Sie klang wie eine Bitte.

Ich fühlte mich wie ein Cupcake. Schön, süss dekoriert. Als jemand, der so gemacht ist, dass er gefällt.

Fühlst du dich manchmal auch wie ein Cupcake? Schön süss dekoriert? 

Ich merkte, wie oft ich nach aussen diese glatte, freundliche Form zeigte. Obwohl es in mir eigentlich anders aussah, zeigte ich den Cupcake. Ich schwieg kurz. Nicht lange. Nur einen Atemzug.

Aber in diesem Atemzug wurde mir klar, wie müde ich davon war, aussen etwas anderes zu zeigen, als innen da war.

Beim nächsten Punkt passierte es wieder. Jemand schlug etwas vor, und in mir war sofort wieder dieses klare Nein.

Dieses Mal begann ich nicht mit einer Entschuldigung.

Ich sagte:

Ich sehe das anders.

Danach wurde es still.

Diese Stille fühlte sich zuerst ungewohnt an. Fast so, als würde meine Fassade für einen Moment wegbrechen und etwas Echtes sichtbar werden.

Aber ich blieb.

Ich sagte, wo ich das Risiko sah. Ich sagte es so, wie ich es wirklich meinte.

Niemand kippte vom Stuhl. Niemand verliess den Raum. Niemand sagte, ich sei schwierig.

Eine Kollegin nickte langsam und sagte: «Stimmt, den Punkt sollten wir anschauen.»

Und da merkte ich etwas.

Nicht die klare Aussage war das Problem.

Das Problem war eher, wie oft ich vorher versucht hatte, mein Inneres hinter einer angenehmen Oberfläche zu verstecken.

Mein Körper war noch angespannt, aber anders als vorher. Nicht eng. Eher wach.

Ich hatte mich nicht perfekt gefühlt. Ich hatte auch nicht plötzlich jede Angst verloren.

Aber ich hatte für einen Moment aufgehört, nach aussen etwas anderes zu zeigen als das, was innen längst da war.

Ich musste mich nicht wie ein Cupcake dekorieren, um zu gefallen.

Zwischen eigenen Bedürfnissen und dem Wunsch, zu gefallen, entstand das Bild: Hinter der Glasur

Du hast einen klaren Gedanken, siehst etwas anders, spürst innerlich schon, was du sagen willst – und trotzdem weichst du deiner Aussage ab, noch bevor jemand widersprechen konnte. 

Die Wirkung

Dieses Werk öffnet dir eine Richtung. 

Wo aus einem vorsichtigen Einleiten eine klare Haltung wird. Wo deine äussere Fassade wieder näher an das rückt, was du innen wirklich denkst. 

Vielleicht beginnt deine Veränderung genau da, wo du aufhörst, deine Meinung nach aussen angenehmer aussehen zu lassen, als sie sich innen anfühlt.

Gerade deshalb ist die Vision hinter diesem Werk so kraftvoll:

Du darfst Ecken, Grenzen und eigene Bedürfnisse haben, auch wenn du dadurch nicht mehr allen gefällst.

Es ist kein Aufruf, hart oder lieblos zu werden. Es geht darum, dass dein Äusseres nicht ständig etwas anderes zeigen muss als dein Inneres. Dann wird dein Atmen wieder tiefer. Dann wird aus Gefälligkeit Würde.

Die Materialien tragen diese Aussage sehr deutlich mit. Die Acrylfarbe bringt starke Kontraste und unmittelbare malerische Spuren ins Bild. Sie lässt Gelb, Rot, Schwarz und Weiss klar gegeneinander antreten und unterstützt so die direkte, fast plakative Wirkung des Motivs. Die Ölfarbe verleiht dem Cupcake und besonders der Creme eine dichtere, weichere, beinahe sinnliche Qualität. Gerade dadurch verstärkt sie die schöne, süsse Oberfläche des Motivs – und damit auch den Widerspruch zu dem Druck, der sich dahinter verbergen kann.

Du bist kein Cupcake. Du bist nicht dafür da, dekorativ die Wünsche anderer zu bedienen. Du hast eine eigene Form, eine eigene Spannung, eine eigene Wahrheit. 

Die Lupe

Beachte noch einmal den Cupcake im Bild.

Er zeigt dir, dass du selbst kein Cupcake bist.

Du bist nicht dafür da, nach aussen angenehm auszusehen und dabei deine eigenen Bedürfnisse zu verstecken. Du hast eine eigene Form, eigene Grenzen, eine eigene Spannung und deine eigene Wahrheit. Wenn du immer nur zeigst, was andere gerne sehen möchten, verschwindet dein eigenes Inneres irgendwann hinter dieser Fassade.

Für dich kann dieses Bild zu einem Symbol werden. Zu einer täglichen Erinnerung, genauer hinzuhören, wenn du nach aussen zustimmst, obwohl es in dir anders aussieht. Wenn du dich beim Sprechen schon zurücknimmst. Wenn du etwas entschuldigst, das eigentlich einfach gesagt werden dürfte. Wenn du merkst, dass du nicht wegen der Sache vorsichtig bist, sondern aus Angst davor, als schwierig, zu direkt oder unangenehm zu wirken.

Der Cupcake erinnert dich genau in solchen Momenten daran, nicht ständig eine süssere, angenehmere Version von dir zu zeigen. Du musst dein Inneres nicht hinter einer schönen Oberfläche verstecken, nur damit du leichter angenommen wirst.

Du darfst Ecken, Grenzen und eigene Bedürfnisse haben.

Du musst nicht aufhören, freundlich zu anderen zu sein. Sei aber auch freundlich zu dir selbst. Wenn du Grenzen setzt, bist du deshalb nicht lieblos.

Nur drei Schritte

zu deinem Kunstwerk

#1 – Unverbindliche Anfrage: Mit nur einem Klick kannst du mir zeigen, dass du Interesse an deinem Wunsch-Kunstwerk hast. Der erste Schritt ist getan!

#2 – Individuelle Beratung: Ich melde mich direkt bei dir, und wir überlegen gemeinsam, wie dein Kunstwerk am besten in deinem Zuhause wirken kann. Dabei kläre ich gerne all deine Fragen.

#3 – Professionelle Abwicklung: Sobald du dich entschieden hast, mache ich alles bereit: Dein Kunstwerk wird sicher in einer Holzkiste verpackt und innerhalb von 8 Werktagen verschickt.

Häufig gestellte

Fragen

Kennst du den Moment, in dem du etwas sagst oder tust, nur damit es für andere angenehm bleibt?

Das Kunstwerk im Überblick

Dieses Werk öffnet dir eine Richtung. Der entscheidende Moment liegt dort, wo aus dem vorsichtigen Einleiten wieder eine klare Haltung wird. Nicht aggressiv, nicht hart, sondern ehrlich. Vielleicht beginnt Veränderung genau da, wo du aufhörst, deine eigene Meinung wie eine Dekoration zu verpacken.

Gerade deshalb ist die Vision hinter diesem Werk so kraftvoll:

Du darfst Ecken, Grenzen und eigene Bedürfnisse haben, auch wenn du dadurch nicht mehr allen gefällst.

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