KUNST ALS SPIEGEL VON WERTEN, DIE VERBINDEN.
Triff Entscheidungen, die innen wie aussen passen.
Wer sind wir wirklich, wenn wir in verschiedene Rollen schlüpfen? In jedem neuen Umfeld, sei es im Job, im Freundeskreis oder in der Familie, zeigen wir unterschiedliche Facetten unseres Ichs. Konnte dir schon einmal jemand sagen, dass du dich "verändert" hast? Doch ist das nicht der wahre Kern unserer Existenz?
Wir sind nicht eindimensional! Die Sehnsucht nach Authentizität in Beziehungen spiegelt unser Bedürfnis wider, unsere mehrschichtigen Identitäten zu akzeptieren. Aber wie viel von unserem wahren Selbst zeigen wir? Und ist es wirklich ein Problem, in verschiedenen Kontexten unterschiedlich zu agieren?
Wertevorstellungen
Ich will integer sein so, dass innen und außen zusammenpassen. Ich will Freiheit im Kopf und Ruhe im Körper. Ich will respektvoll sein, aber nicht auf meine Kosten. Ich will Klarheit, die nicht hart macht. Ich will Beziehungen, in denen ich nicht ständig zwischen „passen“ und „echt sein“ wählen muss.
Abgelehnte Werte
Ich lehne dieses „Hauptsache funktioniert“ ab, wenn dabei Menschen oder ich selbst innerlich kaputtgehen. Ich lehne Oberflächlichkeit ab, dieses Glattbügeln, damit bloß niemand Unbehagen spürt. Ich lehne die Haltung ab, wonach Gefühle störend sind und Werte nur Deko sind. Und ich lehne es ab, mich klein zu machen, nur damit es bequem bleibt.
WERKE
Ich finde, Widersprüche sind tiefer verwurzelt, als wir manchmal denken. Sie sind nicht nur in unseren Aussagen zu finden, sondern auch in dem, was wir wollen und tun. Ich denke oft an die Philosophie von Hegel und Marx, die Widersprüche als etwas betrachtet, das sowohl materielle als auch ideelle Aspekte umfasst. Diese Widersprüche tauchen auf zwischen Begriffen, zwischen Ideen und sogar zwischen den Kräften der Geschichte und gesellschaftlichen Klassen. Es ist faszinierend, wie das alles miteinander verwoben ist.
In meinen Arbeiten spiegelt sich eine tiefgründige visuelle Erzählung wider: Ich möchte das Unsichtbare im Sichtbaren enthüllen und ein starkes Gefühl von Symbolik vermitteln, während ich gleichzeitig universelle Botschaften transportiere, Meine Werke, die ich kreiere, zeichnen sich durch dynamische Texturen und kraftvolle, viszerale Formen aus. Ich versuche, Form und Philosophie miteinander zu vereinen, um die paradoxe Natur der Existenz zu beleuchten.
Die stille Fessel
Ich sehe die Zwischentöne und forme daraus stimmige Entscheidungen.
Süsses schmeckt bitter
Je mehr Perspektiven ich einbeziehe, desto klarer wird meine Wahl.
Nicht alle Wünsche sollten sich erfüllen
Ich darf Angebote ablehnen, die nicht zu meinen Werten passen.
Struktur
Zum Erschaffen meiner Werke beginne ich mit einer dichten, körnigen Masse, deren Oberfläche sich rau und kühl anfühlt, fast wie ein leises Knirschen unter den Fingern klingt. Mit verschiedenen Werkzeugen ritze ich erste Spuren hinein, Linien, die sich wie trockene Geräusche durch die Stille ziehen. Die Struktur wächst tastend, schiebt sich über die Leinwand, noch farblos, aber schon mit einem dumpfen, erdigen Geschmack von Bewegung.
Mit jeder Farbschicht giesse ich Gewicht auf die Fläche, Farbe, die sich schwer und warm ausbreitet, die nach Metall riecht und weich über die Strukturen fliesst. Sie sammelt sich, verdichtet sich, flüstert in satten Tönen. Immer wieder breche ich diese Schichten auf, arbeite neue Risse und Erhebungen hinein, als würde ich in ein noch atmendes Gewebe greifen. Das Bild beginnt zu pulsieren, ein leises, vibrierendes Leuchten, das sich hören lässt wie ein ferner, tiefer Ton.
Das Schichten und Verdichten trägt eine eigentümliche Spannung in sich: Die Oberfläche beginnt sich zu bewegen, nicht sichtbar im klassischen Sinn, sondern spürbar wie ein warmer Luftzug auf der Haut. Im Detail entfaltet sich ein dichtes Geflecht, ein fliessendes Durcheinander aus Farbe, Struktur und Richtung. Es ist ein stilles Rauschen, das nicht drängt, nicht schreit, sondern sich wie ein matter Geschmack im Mund ausbreitet: ehrlich, ungefiltert, offen.
Tritt man näher heran, wird die Bewegung lauter, fast greifbar, wie ein vibrierendes Summen im Blickfeld. Doch mit jedem Schritt zurück glättet sich dieses Geräusch. Die Linien beruhigen sich, die Farben kühlen ab, die Bewegung verliert ihre Temperatur und wird zu einer ruhigen, klaren Fläche. Die zuvor tastbare Unruhe löst sich auf, wird leise, fast geruchlos.
Meine Werke sind keine stummen Körper an der Wand. Sie atmen, sie ziehen, sie sprechen nicht in Worten, sondern in einer dichten Mischung aus Klang, Farbe und Berührung. Sie suchen das innere Gespräch, ein Echo im Betrachter, das sich wie ein kaum hörbarer Ton im Brustraum ausbreitet. Spannung ist dabei kein Gegensatz zur Ruhe, sondern ihr Ursprung, ein unsichtbarer Druck, der Bewegung schmeckbar macht.
Ich suche Entscheidungen, die ruhig sind, nicht nur plausibel.
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Meine Kunst spricht vorwiegend Menschen an, die tiefgründig, reflektiert und offen für die Komplexität des Lebens sind. Sie schätzen visuelle Geschichten, die Widersprüche sichtbar machen und zum Nachdenken anregen, sei es durch Malen, Symbolik oder kreative Spielerei mit Realität und Fantasie.
In meinen Arbeiten spiegelt sich eine tiefgründige visuelle Erzählung wider: Ich möchte das Unsichtbare im Sichtbaren enthüllen und ein starkes Gefühl von Symbolik vermitteln, während ich gleichzeitig universelle Botschaften transportiere. Meine Werke, die ich kreiere, zeichnen sich durch dynamische Texturen und kraftvolle, viszerale Formen aus. Ich versuche, Form und Philosophie miteinander zu vereinen, um die paradoxe Natur der Existenz zu beleuchten.
Stimmige Entscheidungen
Du kennst das: Nach aussen wirkt alles stimmig und innen zieht sich etwas zusammen. Du kannst es erklären. Du kannst es begründen. Aber dein Körper sagt längst: Nein. Meine Kunst hält genau diese Spannung. Kontraste, Texturen, Symbolik nicht als Deko, sondern als Spiegel. Für Menschen, die viel Verantwortung tragen und trotzdem nicht mehr gegen sich entscheiden wollen. Wenn du Klarheit suchst, die ruhig ist (nicht hart), dann entdecke Werke, die Widersprüche nicht glätten, sondern in Bewegung bringen.
Über meine Kunst
Meine Reflexion über die Widersprüche im Leben ist tiefgründig und berührt viele fundamentale menschliche Erfahrungen. Es scheint, als würde ich in meiner Kunst und in meinem Denken eine essenzielle Wahrheit suchen: die Akzeptanz der Komplexität des Daseins.
Ich stelle eine Verbindung zwischen Schönheit und Traurigkeit her und zeige, dass es oft die dunkleren Momente sind, die die schönste Kunst inspirieren, was auf einen tiefen inneren Wissensschatz hindeutet.
Es ist inspirierend zu sehen, wie ich diese Widersprüche in meiner Kunst und meinem Denken als wertvolle Aspekte des Lebens begreife. Durch das Akzeptieren und Darstellen dieser Komplexitäten schaffe ich nicht nur ein tieferes Verständnis für dich selbst, sondern auch für die Welt um dich herum.
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