Das Gewicht der Anpassung

Kontrollverlust

2026 • Kontrollverlust • Acryl und Strukturpaste auf Leinwand • 120 × 80 cm

Dieses Werk zeigt, wie Ordnung nach aussen vernünftig und stabil wirken kann, innerlich aber auf Ungleichgewicht und stiller Last beruht. Die Schachfiguren stehen für Rollen, Hierarchien und feste Erwartungen. Besonders die gefallenen Bauern machen sichtbar, wie oft gerade das Unscheinbare die grösste Last trägt, ohne dafür gesehen zu werden.

    • Zustellung des Kunstwerks erfolgt innerhalb von 5-8 Werktagen.

    • Wahl zwischen sorgfältiger Lieferung durch eine Spedition oder persönlicher Abholung.

    • Kostenlose Lieferung innerhalb Deutschlands.

    • Persönliche Auslieferung des Kunstwerks im Umkreis von 50km von Regensburg

    • 14 Tage Rückgaberecht ab Erhalt des Kunstwerks.

    • Einfacher Rückgabeprozess mit vollständiger Kostenübernahme.

    • Unkomplizierte Erstattung oder Umtauschmöglichkeit mit Verrechnung.

  • Bei diesem Bild arbeite ich mit Acryl und Strukturpaste auf selbst bespannter Leinwand. Für mich beginnt das Werk nicht erst mit der Farbe. Schon das Bespannen der Leinwand gehört dazu. Ich baue mir den Untergrund selbst, setze ihn unter Spannung und entscheide, worauf das Bild später reagieren muss. Die Leinwand ist dadurch nicht einfach eine fertige Fläche. Sie ist Teil des Körpers des Bildes.

    Ich habe Schachfiguren gemalt, die übereinander stehen. Oben steht ein Pferd, darunter ein Schaukelpferd. Unten liegen weitere Figuren am Rand. Das Motiv wirkt zuerst spielerisch, fast vertraut. Gleichzeitig entsteht eine Unsicherheit. Die Figuren stehen nicht ruhig. Sie wirken aufgebaut, belastet und kurz davor, aus dem Gleichgewicht zu geraten.

    Acryl passt zu meiner direkten Arbeitsweise. Ich kann schnell reagieren, übermalen, kratzen, schichten und wieder zerstören. Mit der Strukturpaste entstehen rohe Oberflächen, Rillen, Spuren und sichtbare Pinselbewegungen. Diese Spuren sind für mich nicht nur Technik. Sie zeigen den inneren Konflikt im Bild. Nichts ist ganz glatt. Nichts ist ganz sicher.

    Ich arbeite bewusst mit Schwarz, Weiss, Gelb und Rot. Diese vier Farben geben dem Bild eine klare Spannung. Schwarz macht es schwer und hart. Weiss lässt Raum und Kälte entstehen. Gelb bringt Energie, Unruhe und etwas Giftiges hinein. Rot wirkt wie ein Signal, fast wie eine Störung.

    Mich interessiert genau dieser Widerspruch: Das Schachmotiv steht für Kontrolle, Strategie und Ordnung. Die Malweise dagegen ist roh, körperlich und unruhig. So entsteht ein Bild zwischen Spiel und Ernst, zwischen Schönheit und Irritation, zwischen Kontrolle und innerem Zusammenbruch.

Die Ordnung im Schach wirkt zuerst klar, logisch und vernünftig. Der Konflikt liegt darin, dass diese Ordnung oft nur funktioniert, weil manche sich unterordnen und die Hauptlast tragen.

Die Inspiration

Wenn das Meeting einem Schachspiel gleicht. 

Alles glich dieser Ordnung aus Feldern und Regeln. Wer reden durfte. Wer entscheiden durfte. Wer ausführte. Wer sichtbar wurde. Alles hatte seine klare Linie, seine scheinbar vernünftige Struktur. Hinter dieser Ordnung klang etwas Stummes mit. Die Präsentation glänzte, weil andere Nächte daran gearbeitet hatten. Der Chef wirkte souverän, weil das Team die Fehler abgefangen hatte. Der Springer glänzte, weil der Bauer die Last mit stumpfen Schultern trug.

So ist es im Arbeitsalltag oft. Man bewundert die starke Figur. Nicht aber den Menschen, der leise alles zusammenhält. Man lobt die Idee, nicht die Hände, die sie möglich gemacht haben. Das Spiel wirkt stabil, solange niemand seine Rolle verlässt. Genau darin liegt seine stille Härte: Die Ordnung klingt nach Professionalität, schmeckt aber oft nach Unterwerfung.

Diese Einsicht kam nicht als plötzlicher Aufstand. Sie kam als langsames Sickergeräusch im Inneren. Während ich wieder Ja sagte. Während ich wieder etwas übernahm, das nicht meins war. 

Die Lösung lag nicht darin, jede Ordnung zu zerschlagen. 

Die Lösung begann dort, wo ich aufhörte. Ich hörte auf, den Wert eines Menschen zu verwechseln. Nicht mit Position, Beweglichkeit oder Sichtbarkeit. Dort, wo Würde nicht in Titeln liegt, sondern warm und leise unter der Haut atmet.

Aus dieser Spannung entstand die Idee zu dem Bild «Das Ende eines Spiels»

Der Springer wird bewundert, weil er glänzt und auffällt. Der Bauer bleibt im Hintergrund, obwohl er viel trägt und das Spiel überhaupt mit möglich macht.

Die Wirkung

Du willst die Rolle verlassen. Du willst dich nicht länger hinter einer Struktur verstecken, deren Glanz kühl auf der Stirn liegt? Ein Bild als Symbol. Dass du nicht in jeder beruflichen Ordnung mitspielen musst. Deine Würde beginnt dort, wo du merkst: Nicht jede Aufgabe braucht deine Hände. Nicht jeder fremde Ehrgeiz ist deine Kraft. Nicht jede Ordnung ist dein Einverständnis.

Im Text wird deutlich, dass Menschen oft nach Rang, Beweglichkeit oder Wirkung bewertet werden. Der Konflikt entsteht, weil der wahre Wert eines Menschen nicht im Status liegt, sondern in seiner Würde.

Die Lupe

Das Motiv ist der Beweis. Der Beweis, dass der gefallene Bauer das Zentrum ist. In ihnen sammelt sich das Namenlose, Belastbare, Alltägliche. Sie haben keinen lauten Rang. Kein prunkendes Leuchten. Und doch tragen sie das dumpfe Gewicht, aus dem die ganze Ordnung ihren Klang bezieht. Dieses Symbol ist keine Parole. Es schreit nicht. Es steht still im Raum und fordert doch deine Aufmerksamkeit. Es erinnert dich daran: Du musst nicht in jeder Ordnung mitspielen.

Das Spiel bleibt stabil, solange alle ihre Rolle erfüllen. Der Wendepunkt beginnt dort, wo die Person merkt, dass sie nicht jede vorgegebene Rolle weiter mitspielen muss.

Nur drei Schritte

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#1 - Unverbindliche Anfrage: Mit nur einem Klick kannst du mir zeigen, dass du Interesse an deinem Wunsch-Kunstwerk hast. Der erste Schritt ist getan!

#2 - Individuelle Beratung: Ich melde mich direkt bei dir, und wir überlegen gemeinsam, wie dein Kunstwerk am besten in deinem Zuhause wirken kann. Dabei kläre ich gerne all deine Fragen.

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Häufig gestellte

Fragen

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Oft richtet sich der Blick auf das Starke, Glänzende und Überlegene. Der Text verschiebt den Blick auf das Leise und Belastbare, also auf das, was die ganze Ordnung in Wahrheit trägt.

Das Kunstwerk im Überblick

Dieses Werk zeigt, wie Ordnung nach aussen vernünftig und stabil wirken kann, innerlich aber auf Ungleichgewicht und stiller Last beruht. Die Schachfiguren stehen für Rollen, Hierarchien und feste Erwartungen. Besonders die gefallenen Bauern machen sichtbar, wie oft gerade das Unscheinbare die grösste Last trägt, ohne dafür gesehen zu werden.

2026 • Kontrollverlust • Acryl und Strukturpaste auf Leinwand • 120 × 80 cm

    • Zustellung des Kunstwerks erfolgt innerhalb von 5-8 Werktagen.

    • Wahl zwischen sorgfältiger Lieferung durch eine Spedition oder persönlicher Abholung.

    • Kostenlose Lieferung innerhalb Deutschlands.

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    • 14 Tage Rückgaberecht ab Erhalt des Kunstwerks.

    • Einfacher Rückgabeprozess mit vollständiger Kostenübernahme.

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  • Bei diesem Bild arbeite ich mit Acryl und Strukturpaste auf selbst bespannter Leinwand. Für mich beginnt das Werk nicht erst mit der Farbe. Schon das Bespannen der Leinwand gehört dazu. Ich baue mir den Untergrund selbst, setze ihn unter Spannung und entscheide, worauf das Bild später reagieren muss. Die Leinwand ist dadurch nicht einfach eine fertige Fläche. Sie ist Teil des Körpers des Bildes.

    Ich habe Schachfiguren gemalt, die übereinander stehen. Oben steht ein Pferd, darunter ein Schaukelpferd. Unten liegen weitere Figuren am Rand. Das Motiv wirkt zuerst spielerisch, fast vertraut. Gleichzeitig entsteht eine Unsicherheit. Die Figuren stehen nicht ruhig. Sie wirken aufgebaut, belastet und kurz davor, aus dem Gleichgewicht zu geraten.

    Acryl passt zu meiner direkten Arbeitsweise. Ich kann schnell reagieren, übermalen, kratzen, schichten und wieder zerstören. Mit der Strukturpaste entstehen rohe Oberflächen, Rillen, Spuren und sichtbare Pinselbewegungen. Diese Spuren sind für mich nicht nur Technik. Sie zeigen den inneren Konflikt im Bild. Nichts ist ganz glatt. Nichts ist ganz sicher.

    Ich arbeite bewusst mit Schwarz, Weiss, Gelb und Rot. Diese vier Farben geben dem Bild eine klare Spannung. Schwarz macht es schwer und hart. Weiss lässt Raum und Kälte entstehen. Gelb bringt Energie, Unruhe und etwas Giftiges hinein. Rot wirkt wie ein Signal, fast wie eine Störung.

    Mich interessiert genau dieser Widerspruch: Das Schachmotiv steht für Kontrolle, Strategie und Ordnung. Die Malweise dagegen ist roh, körperlich und unruhig. So entsteht ein Bild zwischen Spiel und Ernst, zwischen Schönheit und Irritation, zwischen Kontrolle und innerem Zusammenbruch.

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