Preisliste

Jedes Werk entsteht aus einer Frage

Alle Serien des Jahres 2026

Kontrolle im Chaos

Meine Serie beschäftigt sich mit sichtbarer Spannung.

Vertraute Motive wie Blumen, Geschenke, Schachfiguren oder Leuchttürme wirken auf den ersten Blick klar, schön und fast harmlos. Doch diese Sicherheit beginnt zu kippen.

Zwischen äusserer Schönheit und innerem Widerspruch entsteht ein Bruch. Die raue Malweise stört das Dekorative. Das Bekannte wird fremd. Das Schöne bekommt Risse.

Meine Bilder suchen keine glatte Antwort. Sie zeigen den Moment dazwischen. Dort, wo innere Konflikte entstehen.

«Künstliche Reinheit»

Im Raum wirkt «Künstliche Reinheit» wie eine stille tägliche Erinnerung. Nicht als lauter Appell, sofort alles zu verändern. Sondern als Symbol dafür, dass zwischen harten Schichten immer noch etwas Lebendiges wachsen kann. Das Werk öffnet keine schnelle Lösung. Es öffnet eine Frage. Und vielleicht auch einen ersten Atemzug in einem Raum, der lange verschlossen war.

2026 • Künstliche Reinheit • Acryl und Strukturmasse auf Leinwand • 120 × 80 cm
Preis: 1120 CHF

«Verpackte Seele»

Im Raum wird «Verpackte Seele» zu einer stillen Erinnerung. Nicht als dekorative Antwort, sondern als tägliche Frage: Wo halte ich noch zusammen, was längst nach Luft verlangt? Das Werk kann dich daran erinnern, dass du nicht weiter funktionieren musst, bis du dich selbst kaum noch hörst. Manchmal beginnt Veränderung genau dort, wo du die Schleife bemerkst – und dir erlaubst, sie zu öffnen.

2026 • Verpackte Seele • Acryl auf
Leinwand • 100 × 80 cm
Preis: 830 CHF

«Licht ohne Weg»

Im Raum entfaltet «Licht ohne Weg» eine ruhige, klare Wirkung. Das Werk will nicht belehren. Es erinnert. Es kann zu einem täglichen Symbol dafür werden, dass deine Werte nicht für die Vitrine da sind. Sie sollen dich tragen, wenn es ernst wird. Vielleicht reicht manchmal schon dieser Blick auf das Motiv, um dich wieder zu fragen: Bin ich gerade höflich – oder bin ich mir selbst treu? So wird das Bild zu einer stillen Aufforderung, dein Licht nicht nur zu bewahren, sondern ihm auch wieder Weg und Wirkung zu geben.

2026 • Licht ohne Weg • Acryl und Glitzer auf Leinwand • 140 × 100 cm
Preis: NICHT MEHR ERHÄLTLICH

Kunst wirkt später.

Manchmal beginnt die Wirkung eines Bildes erst im Alltag.

An einem gewöhnlichen Morgen. Mit Kaffee in der Hand, den Kopf schon beim nächsten Termin. Genau dann fällt dein Blick darauf.

Das Bild bleibt still. Es erklärt nichts. Aber es erinnert dich.

An eine Entscheidung. An eine Grenze. An einen Wert, den du nicht wieder übergehen wolltest.

Kunst muss nicht laut sein. Manchmal reicht es, dass sie da ist.

Als Gegenüber.
Als stiller Anker.
Als Erinnerung an das, was dir wichtig ist.

Ein Bild kann dein Leben nicht verändern. Aber es kann dich daran erinnern, dich selbst nicht wieder zu verlieren.

Aufbruch gegen äussere Begrenzung

In dieser Serie arbeite ich mit

vertrauten Motiven, die auf den ersten Blick klar wirken: ein roter High Heel, ein Totenschädel, ein gelber Ballon. Sie stehen auf Sockeln, unter Glas oder werden durch Schilder ergänzt. Dadurch wirken sie wie Ausstellungsstücke, Wertobjekte oder Reliquien.

Doch diese erste Klarheit kippt. Der High Heel trägt den Satz «MORE THAN THIS». Der Schädel trägt «NOT TODAY». Der Ballon steht unter Glas und trägt «LET’S GO». Aus Schönheit wird Reduktion. Aus Endlichkeit wird Verdrängung. Aus Leichtigkeit wird ein festgehaltener Aufbruch.

Ich arbeite mit Acryl und Strukturpaste auf selbst bespannter Leinwand. Die Oberflächen sind rau, geschichtet, gekratzt und körperlich. Schwarz, Weiss, Gelb und Rot bilden eine reduzierte Farbwelt, die Spannung, Warnung, Wert und Verletzlichkeit sichtbar macht.

Die Serie fragt danach, was wir zeigen, verdrängen oder zurückhalten, um sicherer, schöner oder kontrollierter zu wirken. Sie sucht nicht die glatte Antwort, sondern den Moment, in dem etwas innerlich zu reiben beginnt. Genau dort entsteht Bewusstsein.

«Der Schuh»

Wenn du dich nach einem stimmigeren Boden sehnst, auf dem du wirklich stehen willst, gibt dieses Bild keine fertige Lösung. Es öffnet eine Frage. Und hält diesen Gedanken im Raum lebendig.

Im Raum wirkt dieses Werk wie ein tägliches Symbol. Nicht als Antwort, sondern als ehrliche Erinnerung. Es fordert dich nicht auf, alles sofort zu ändern. Aber es erinnert dich daran, genauer hinzuspüren:

Wo drückt etwas?

Wo bleibst du, obwohl du längst weiterwillst?

2026 • Der Schuh • Acryl und Strukturpaste auf Leinwand • 140 × 100 cm
Preis: 1600 CHF

«Verpasste Träume»

Im Raum wirkt «Verpasste Träume» wie eine ehrliche tägliche Erinnerung. Nicht laut, nicht belehrend, sondern klar. Das Werk gibt keine fertige Antwort. Es stellt eine Frage, die bleibt. Es kann dich daran erinnern, dass Ruhe nicht im Aufschieben liegt, sondern im ehrlichen Heute. Und dass die Dinge, die du am längsten verschiebst, oft genau die sind, die dir am meisten bedeuten.

2026 • Verpasste Träume • Acryl, Strukturpaste und Stuckform auf Leinwand mit Messingecken • 140 × 100 cm
Preis: 630 CHF

«Stiller Moment»

Gerade für Menschen, die viel tragen, sich gut organisieren und ihre eigenen Impulse oft nach hintenstellen, kann dieses Werk eine besondere Bedeutung haben. «Stiller Moment» erinnert daran, dass du den Wunsch nach Luft ernst nehmen darfst, bevor er im Alltag wieder verschwindet. Nicht alles, was in dir aufsteigen will, sollte auf später verschoben werden.

Im Raum wirkt «Stiller Moment» wie eine leise tägliche Erinnerung. Nicht als fertige Antwort, sondern als offene Frage: Was in dir will aufsteigen – und warum wartet es noch hinter Glas? Das Werk kann dich jeden Tag daran erinnern, deinen eigenen Wunsch nach Luft früher zu bemerken und ihm wenigstens ein kleines Stück Raum zu geben.

2026 • Der stille Moment • Acryl, Strukturpaste und Stuckform auf Leinwand • 120 × 80 cm
Preis: 1200 CHF

Meine Kunst ist für Menschen, die nicht nur anschauen , sondern spüren.

Für Menschen, die klar wirken, obwohl sie innerlich noch nachjustieren. Für Menschen, die Entscheidungen nicht nur richtig, sondern stimmig treffen wollen. Für Menschen, die gemerkt haben, dass ein gutes Argument nicht immer dasselbe ist wie innere Wahrheit.

Vielleicht kennst du diesen Zustand: Du kannst etwas erklären, aber nicht wirklich fühlen. Du weisst, was vernünftig wäre, aber dein Körper bleibt eng. Du hast nach aussen alles unter Kontrolle, aber innen entsteht Widerstand.

Wenn du dich darin wiedererkennst, ist meine Kunst für dich.

Sie ist kein lauter Ratschlag. Kein fertiger Satz. Keine schnelle Antwort.

Sie ist ein Raum.

Ein Raum, in dem du aufhören darfst, dich zu erklären. Ein Raum, in dem dein Körper wieder mitsprechen darf. Ein Raum, in dem Klarheit nicht hart sein muss, sondern ruhig, ehrlich und tief sein darf.

Das Gewicht der Anpassung

Der Kontrast dieser Serie entsteht zwischen äusserer Stabilität und innerer Zerbrechlichkeit. Zwischen Freiheit als Behauptung und Begrenzung als Realität. Zwischen schöner Präsentation und dem leisen Verlust von etwas Wesentlichem.

Die Motive wirken geordnet, erhöht und beinahe unantastbar. Doch unter der Oberfläche beginnt etwas zu kippen. Schutz wird zur Begrenzung. Kontrolle wird zur Enge. Schönheit verdeckt, was im Inneren längst nicht mehr zusammenpasst.

Fragilität, Zweifel und innere Grenzen erscheinen dabei nicht als Schwächen. Sie werden zu Hinweisen. Sie zeigen, wo du dich von deinen eigenen Werten entfernst, wo du dich anpasst und wo du beginnst, dich selbst zu übergehen.

Die Serie sucht nicht nach einer einfachen Antwort. Sie hält den Moment fest, in dem zwei Wahrheiten gleichzeitig bestehen: der Wunsch nach Sicherheit und die Sehnsucht nach Freiheit.

Genau in diesem Widerspruch beginnt die Bewegung zurück zu dir.

«Kontrollverlust»

«Kontrollverlust» gibt keine fertige Antwort. Das Bild ruft nicht zum Kampf auf. Es bleibt still. Gerade dadurch öffnet es eine Frage, die dich im Alltag begleiten kann:

Spiele ich noch mit, weil ich es möchte – oder weil ich meinen Platz nicht verlassen darf?

Im Raum kann dieses Werk zu einem täglichen Zeichen werden. Nicht als laute Parole, sondern als Erinnerung an Verantwortung, Wahrhaftigkeit und Achtung vor allem, was im Hintergrund trägt. Es erinnert dich daran, dass du eine Rolle verlassen darfst, ohne deinen Wert zu verlieren.

2026 • Kontrollverlust • Acryl und Strukturpaste auf Leinwand • 120 × 80 cm
Preis: 1300 CHF

«Geborgte Stimme»

«Geborgte Stimme» greift einen inneren Konflikt auf, den viele aus dem Alltag kennen. Du sitzt in einem Gespräch, antwortest ruhig, freundlich und passend – und merkst gleichzeitig, dass das Eigentliche ungesagt bleibt. Nach aussen wirkt alles stimmig. Die Stimme sitzt, das Lächeln passt, die Sätze klingen vernünftig. Innen bleibt trotzdem das Gefühl, dass etwas Lebendiges keinen Platz bekommen hat.

Genau davon erzählt dieses Werk. Es geht um den Moment, in dem du nicht frei sprichst, sondern in einer Sprache, die dich brauchbar macht.

2026 • Geborgte Stimme • Acryl und Glitzer auf Leinwand • 140 × 100 cm
Preis: 1600 CHF

«Stärke als Rüstung»

Der Gorilla steht für Kraft, Widerstand und den Wunsch, den eigenen Raum einzunehmen. Gleichzeitig widerspricht das Wort FRAGILE dieser scheinbaren Stärke. Die Acrylfarbe unterstützt diesen Konflikt: Manche Stellen wirken hart und geschlossen, andere offen, verletzt oder unruhig. So wird die Oberfläche zu einem Teil der Aussage. Sie zeigt, dass Stärke nicht glatt und unberührbar sein muss. Unter jeder Rüstung liegt auch etwas Wertvolles, das Schutz braucht.

2026 • Stärke als Rüstung • Acryl auf Leinwand • 140 × 100 cm
Preis: 1430 CHF

Der Glanz und die Last

Das allgemeine Thema meiner Serie ist der innere und äussere Widerspruch des Menschen.
Ich zeige den Kontrast zwischen glänzender Oberfläche und innerer Spannung, zwischen Rollen, Erwartungen und dem Wunsch nach echter Freiheit.

Der Kernkonflikt liegt dort, wo Menschen funktionieren, sich anpassen und mitspielen, obwohl innerlich längst Widerstand entsteht.
Meine Serie macht sichtbar, was oft verborgen bleibt: die stille Last hinter Ordnung, Schönheit, Erfolg und Kontrolle.
Ihre Bedeutung liegt darin, diese Widersprüche nicht zu glätten, sondern als Anfang von Erkenntnis, Bewegung und Befreiung zu zeigen.

«DIE STILLE FESSEL»

«Die stille Fessel» kann besonders für Menschen eine Bedeutung haben, die viel aufnehmen, viel konsumieren, viel vergleichen und sich dabei manchmal selbst verlieren. Für Menschen, die merken, dass nicht jede Möglichkeit eine echte Öffnung ist. Und für Menschen, die sich wieder danach sehnen, innerlich mehr Raum zu haben statt nur mehr Auswahl.

Im Raum wirkt «Die stille Fessel» wie eine tägliche Erinnerung. Nicht als schnelle Antwort, sondern als offene Frage. Das Werk fordert dich nicht auf, alles sofort zu ändern. Es erinnert dich daran, genauer hinzusehen.

2026 • Die stille Fessel • Acryl und auf Leinwand • 140 × 100 cm
Preis: 1500 CHF

«Perfekte Stille»

Im Raum wirkt «Perfekte Stille» wie ein stiller Gegenpol zum Funktionieren. Das Werk gibt dir keine fertige Lösung vor. Es öffnet dir eine Frage. Es erinnert dich daran, dass Freiheit manchmal genau dort beginnt, wo du den alten Vertrag mit deiner Anpassung erkennst. Nicht rücksichtslos. Aber wahrhaftiger. Nicht lauter als alle anderen. Aber auch nicht mehr so still, dass du dich selbst verlierst.

Für Menschen, die sich oft über Kontrolle, Disziplin und Rücksicht definieren, kann dieses Bild eine besondere Bedeutung haben. Es spricht jene an, die nach aussen stark und verlässlich wirken, sich innen aber manchmal abgeschnitten fühlen. Es ist kein lautes Bild. Es drängt sich nicht auf. Gerade deshalb kann es im Raum viel auslösen. 

2026 • Perfekte Stille • Acryl auf Leinwand • 140 × 100 cm
Preis: 1600 CHF

«Schönheitskönigin»

Hier prallt Würde auf Bewertung. Das Glas wirkt wie Fürsorge: bewahren, schützen, nichts soll es berühren. Doch genau dieser Schutz macht sie zum Objekt. Zum Anschauungsstück. Du kannst sie besitzen, ohne ihr zu begegnen. Du wirst gesehen, aber nicht erkannt. Aufmerksamkeit, die nach Scheinwerferlicht schmeckt, ersetzt keine Nähe.

Die Krone ist dann keine Würde, sondern ein Etikett: Sei begehrenswert. Sei perfekt. Sei das, was andere aus dir machen wollen. Und das leise Tropfen darunter ist der Preis: nicht dramatisch, eher wie ein stiller Beweis. 

2026 • Schönheitskönigin • Acryl auf Leinwand • 140 × 100 cm
Preis: 1200 CHF

Meine Kunst bewegt sich zwischen Struktur und Offenheit.

Klare Motive geben den Werken Halt: Tiere, Kronen, Sockel, Käfige oder Glasformen. Sie wirken wie innere Anker, sichtbar, stark und direkt.

Darum herum entstehen rohe, vielschichtige Bildräume. Dunkle Flächen, Kratzer, Übermalungen, Farbspritzer und offene Spuren schaffen Spannung und Tiefe. Nichts ist glatt. Alles trägt Bewegung.

Die Farben verstärken diese Wirkung:
Leuchtendes Gelb bringt Energie und Präsenz. Rot setzt emotionale Akzente. Dunkle Hintergründe machen das Innere noch sichtbarer.

So entsteht eine Balance zwischen Kontrolle und Loslassen, zwischen Klarheit und Unruhe, zwischen Schönheit und Widerspruch.

Meine Werke öffnen Räume, in denen Spannung sichtbar werden darf und gerade dadurch Ruhe entstehen kann. Reduktion gibt Halt. Schichtung schafft Tiefe. Offenheit lässt Atmung zu.

Eigenständige Kunstwerke 2026

Meine Kunst bewegt sich zwischen Struktur und Offenheit.

Klare Motive geben den Werken Halt: Tiere, Kronen, Sockel, Käfige oder Glasformen. Sie wirken wie innere Anker, sichtbar, stark und direkt.

Darum herum entstehen rohe, vielschichtige Bildräume. Dunkle Flächen, Kratzer, Übermalungen, Farbspritzer und offene Spuren schaffen Spannung und Tiefe. Nichts ist glatt. Alles trägt Bewegung.

Die Farben verstärken diese Wirkung:
Leuchtendes Gelb bringt Energie und Präsenz. Rot setzt emotionale Akzente. Dunkle Hintergründe machen das Innere noch sichtbarer.

So entsteht eine Balance zwischen Kontrolle und Loslassen, zwischen Klarheit und Unruhe, zwischen Schönheit und Widerspruch.

Meine Werke öffnen Räume, in denen Spannung sichtbar werden darf und gerade dadurch Ruhe entstehen kann. Reduktion gibt Halt. Schichtung schafft Tiefe. Offenheit lässt Atmung zu.

Bewegung als Motor

Bewegung ist mein Motor, Rhythmus meine Spur. Ich trage die Farbe richtig dick auf, Schicht um Schicht. Jede neue Lage kommt mit Wucht dazu, und in diesem Überfluss modelliere ich: Ich drücke, ziehe, schiebe, bis eine lebendige Haut entsteht, konkav und konvex, voller Relief und Atem.

Ich male grossformatig, weil ich Raum brauche. Kleine, zaghafte Gesten aus dem Handgelenk bremsen mich, ich male aus der Schulter, aus den Armen, im Schwung, im Takt. Die Leinwand steht vor mir wie ein Gegenüber, und ich antworte ihr mit grossen Bewegungen, körperlich, kompromisslos.

Darum greife ich bewusst zum zu grossen Pinsel. Er lässt mich nicht in Details versinken, er zwingt mich zum Wesentlichen, zum Mut. Das Material führt mich: Die Farbe türmt sich auf, fällt zurück, öffnet Täler, wirft Kämme und ich folge. So wächst ein Bild, nicht nur zweidimensional, sondern als Form, als Körper im Raum. Genau dort, in dieser Energie, passiert für mich Malerei.

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