Preisliste

Jedes Werk entsteht aus einer Frage

Alle Serien des Jahres 2026

Kontrolle im Chaos

Meine Serie beschäftigt sich mit sichtbarer Spannung.

Vertraute Motive wie Blumen, Geschenke, Schachfiguren oder Leuchttürme wirken auf den ersten Blick klar, schön und fast harmlos. Doch diese Sicherheit beginnt zu kippen.

Zwischen äusserer Schönheit und innerem Widerspruch entsteht ein Bruch. Die raue Malweise stört das Dekorative. Das Bekannte wird fremd. Das Schöne bekommt Risse.

Meine Bilder suchen keine glatte Antwort. Sie zeigen den Moment dazwischen. Dort, wo innere Konflikte entstehen.

«Künstliche Reinheit»

Dein Schutzmechanismus ist nicht deine Identität.

“Verpackte Seele”

«Ich kann dieses Funktionieren nicht mehr hören.»

Das Gewicht der Anpassung

Der Kontrast entsteht zwischen äusserer Stabilität und innerer Zerbrechlichkeit, zwischen Freiheit als Behauptung und Begrenzung als Realität, zwischen schöner Präsentation und existentiellem Verlust.

Die Serie zeigt, dass Fragilität, Zweifel und Grenzen keine Schwächen sind, sondern Hinweise darauf, wo ein Leben nicht mehr mit den eigenen Werten übereinstimmt. Ihre Wichtigkeit liegt darin, sichtbar zu machen, wie leicht Kontrolle als Schutz,

Anpassung als Reife und Anerkennung als Freiheit verkauft werden und wie notwendig es ist, das eigene «Glas» zu erkennen, bevor echtes Leben möglich wird.

«Das Ende eines Spiels»

Verantwortung statt Ehrgeiz. Wahrhaftigkeit statt Überlegenheit.

“Echo der Freiheit”

Genau deshalb erinnert dieses Bild an etwas Entscheidendes.

“Angst als Rüstung”

Die Alternative ist nicht, ständig alles zu fühlen.

Werte

Ich will integer sein so, dass innen und aussen zusammenpassen. Ich will Freiheit im Kopf und Ruhe im Körper. Ich will respektvoll sein, aber nicht auf meine Kosten. Ich will Klarheit, die nicht hart macht. Ich will Beziehungen, in denen ich nicht ständig zwischen „passen“ und „echt sein“ wählen muss.

Wahrhaftigkeit – lieber echt als passend. Verbundenheit – Nähe, die atmen kann. Freiheit –Entscheidungen, die lebendig bleiben. Verantwortung – Antworten, die tragen. Tiefe – nicht kompliziert, sondern bedeutungsvoll. Humor – Leichtigkeit, die den Ernst nicht auslacht, sondern hält. Würde – für mich und die anderen.

Ein Kunstwerk wirkt nicht nur an dem Tag, an dem man es kauft.

Es wirkt später.

An einem ganz normalen Dienstagmorgen. Wenn du mit Kaffee in der Hand daran vorbeigehst. Wenn dein Kopf schon beim nächsten Termin ist. Wenn du wieder dabei bist, dich selbst zu übergehen.

Dann steht dieses Bild da. Still. Unverschoben. Ohne Erklärung.

Und genau deshalb wirkt es.

Es erinnert dich an etwas, das im Alltag schnell verloren geht. An eine Entscheidung, die du ernst nehmen wolltest. An einen Wert, den du nicht wieder verraten wolltest. An eine Grenze, die du endlich setzen musstest. An eine Wahrheit, die du nicht mehr kleinreden konntest.

Kunst muss nicht jeden Tag laut sein.

Sie muss dich nicht ständig beeindrucken. Sie muss nicht immer neu erklärt werden. Manchmal reicht es, dass sie da ist. Als sichtbarer Punkt im Raum. Als Gegenüber. Als stiller Anker.

Ein Bild an der Wand kann dich nicht retten. Aber es kann dich erinnern.

Daran, wer du sein wolltest, bevor der Alltag wieder alles zugedeckt hat. Daran, was dir wichtig ist. Daran, wo du dich selbst nicht mehr übergehen möchtest.

Für mich liegt genau darin die besondere Kraft von Kunst.

Sie begleitet dich nicht nur als Objekt. Sie wird Teil deines Alltags.

Und manchmal reicht ein einziger Blick, um wieder zu spüren:

Ich wollte mich nicht mehr verlieren.

“DIE STILLE FESSEL”

Genau deshalb erinnert dieses Bild an etwas Entscheidendes

Wir sprechen von Individualität und belohnen Anpassung. Wir zeigen Persönlichkeit, solange sie kontrollierbar bleibt. Wir nennen es Reife, Professionalität oder Harmonie, wenn Menschen sich so weit zurücknehmen, bis sie sich selbst kaum noch spüren.

Wenn ich male, produziere ich nicht einfach Bilder; ich suche nach diesen tiefen Widersprüchen und versuche, sie visuell darzustellen. Jeder Pinselstrich erzählt eine Geschichte darüber, was sichtbar und was verborgen ist. Betrachte ein Sonnenuntergangsbild: So schön, doch es bedeutet den Abschied und die Dunkelheit, die kommt. Hier zeigt sich, dass Schönheit oft untrennbar mit Traurigkeit verbunden ist.

Genauso erlebst du wahrscheinlich den Widerstreit deines Wunsches, gesund zu leben, während du dich dem Junk-Food hingibst, ein klares Beispiel für den Konflikt zwischen langfristigen Zielen und kurzfristigen Vergnügungen. Was sagt das über unser Leben aus? Nichts ist so schnörkellos, wie es aussieht, und in diesen Momenten wird klar: Wir sind alles andere als perfekt.

Bilder von Alltagsobjekten spiegeln unsere Wahrnehmung, die selbst ein verzerrtes, aber dennoch wahres Abbild der Wirklichkeit ist. In diesem Spannungsfeld finde ich meine Inspiration. Wenn ich mit Widersprüchen spiele, erlaube ich mir, über die Fragen des Lebens nachzudenken, über das, was es bedeutet, Mensch zu sein.

Ich akzeptiere, dass diese Widersprüche nicht nur Hindernisse sind, sondern sie auch Chancen sind. Sie laden dich ein, tiefer zu graben und die vielfältigen Schattierungen des Daseins zu erkennen. Ist es nicht faszinierend? Ein Lichtstrahl, der durch den Nebel bricht, während du in diesem Café sitzt und über das Absurde nachdenkst.

Der Mensch im Spannungsfeld

Der Kernkonflikt entsteht dort, wo der Mensch gesehen, bewertet, beruhigt oder geschützt werden will, dabei aber Gefahr läuft, sich selbst, seine Sehnsucht und seine Würde zu verlieren. Die Serie zeigt, dass das, was glänzt, schmeckt oder begehrt wird, nicht automatisch nährt; manchmal verdeckt es nur Leere, Schuld, Distanz oder Selbstverrat.

Ihre Bedeutung liegt darin, den Blick vom äusseren Reiz auf die innere Wahrheit zu lenken: Was benötige ich wirklich, was behandle ich würdig, und wo ersetze ich Begegnung durch Bewertung, Konsum oder Kontrolle?

Der stumme Schrei

Das Ideal, das hinter diesem Widerspruch aufscheint, ist stark und einfach:

Wärme ohne Besitz. Nähe ohne Gewalt. Eine Freiheit, die nicht alles anfassen muss, um zu sagen: «Es gehört mir», sondern die fähig ist zu sagen: «Es ist da, und gerade deshalb behandle ich es würdig.»

Schönheitskönigin

Hier kippt Anerkennung in Bewertung.

Das Glas wirkt wie Fürsorge, doch es macht die Rose zum Anschauungsstück: Man kann sie besitzen, ohne ihr wirklich zu begegnen. Du bekommst Aufmerksamkeit, die nach Scheinwerferlicht schmeckt, aber keine Begegnung. Du wirst gesehen, doch nicht erkannt. 

Ich spreche davon, dass wir in verschiedenen Rollen unterschiedlich agieren, was ein Bedürfnis nach Authentizität in Beziehungen und Situationen reflektiert. Es ist ein Bedürfnis, die verschiedenen Facetten unseres Selbst zu akzeptieren.

Echtheit

Eigenständige Kunstwerke 2026

Meine Arbeiten beschäftigen sich mit inneren Zuständen mit Klarheit, Orientierung und dem Versuch, das Eigene zu verstehen und zu kontrollieren. Im Zentrum stehen Symbole, die eigentlich für Führung, Gleichgewicht oder Entscheidungskraft stehen.

Doch in meinen Bildern verlieren diese Symbole ihre unmittelbare Wirksamkeit. Sie werden geschützt, gehalten, isoliert oder inszeniert. Sie existieren aber nicht im Kontakt mit der Welt.

Mich interessiert genau dieser Moment: Wenn etwas in uns klar ist, aber nicht nach aussen tritt. Wenn Orientierung vorhanden ist, aber keine Richtung. Wenn Balance entsteht, aber Bewegung ausbleibt.

Bewegung als Motor

Bewegung ist mein Motor, Rhythmus meine Spur. Ich trage die Farbe richtig dick auf, Schicht um Schicht. Jede neue Lage kommt mit Wucht dazu, und in diesem Überfluss modelliere ich: Ich drücke, ziehe, schiebe, bis eine lebendige Haut entsteht, konkav und konvex, voller Relief und Atem.

Ich male grossformatig, weil ich Raum brauche. Kleine, zaghafte Gesten aus dem Handgelenk bremsen mich, ich male aus der Schulter, aus den Armen, im Schwung, im Takt. Die Leinwand steht vor mir wie ein Gegenüber, und ich antworte ihr mit grossen Bewegungen, körperlich, kompromisslos.

Darum greife ich bewusst zum zu grossen Pinsel. Er lässt mich nicht in Details versinken, er zwingt mich zum Wesentlichen, zum Mut. Das Material führt mich: Die Farbe türmt sich auf, fällt zurück, öffnet Täler, wirft Kämme und ich folge. So wächst ein Bild, nicht nur zweidimensional, sondern als Form, als Körper im Raum. Genau dort, in dieser Energie, passiert für mich Malerei.

FAQ

Verpasse nie wieder eine neue Serie

Melde dich für meine Liste an und erhalte regelmässige Neuigkeiten und Updates zu neuen Kunstwerken.

ANMELDUNG NEWSLETTER

Du kannst den Newsletter jederzeit kostenlos abbestellen.